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AlpS - Zentrum für Naturgefahren Management
Das im Oktober 2002 gegründete „Zentrum für Naturgefahren Management – alpS“ mit Sitz in Innsbruck hat die Aufgabe übernommen, durch angewandte Forschung und Entwicklung einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Sicherung des alpinen Lebens- und Wirtschaftsraumes zu leisten. Dadurch hat sich eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit General Solutions Steiner geradezu angeboten.
 Im Rahmen eines öffentlich geförderten Forschungsplanes werden in enger Zusammenarbeit mit Ämtern/Behörden, wissenschaftlichen Institutionen und Wirtschaftspartnern aktuelle Fragen im Umgang mit Naturgefahren auf transdisziplinäre Weise durch ein internationales Forschungsteam bearbeitet. Die alpS GmbH erforscht das Gefährdungspotential von Naturereignissen für den alpinen Lebensraum, insbesondere unter dem Gesichtspunkt „Global Change“ (Veränderungen der Wirtschafts- und der Gesellschaftsstruktur wie auch Veränderungen durch weltweite Erderwärmung). Ein weiterer alpS-Schwerpunkt ist das strategische Risikomanagement auf Unternehmens-, Gemeinde-, und Stadtebene.

Das Zentrum ist Bestandteil des Kompetenzzentrenprogramms „Kplus“. Hierin werden auf 7 Jahre befristet Forschungseinrichtungen öffentlich gefördert, die darauf ausgerichtet sind, auf hohem Niveau langfristige, international konkurrenzfähige, zielgerichtete und vorwettbewerbliche F&E auf Gebieten zu betreiben, die sowohl für die Forschung als auch für die Wirtschaft von hoher Relevanz sind. Nach Ablauf des Förderzeitraums soll das Zentrum finanziell eigenständig sein. Hierfür ist die gemeinsame Entwicklung innovativer, in der Praxis verwertbarer und vermarktungsfähiger Produkte und Dienstleistungen erforderlich.

Träger des Kplus – Zentrums alpS ist die im Dezember 2002 gegründete alpS GmbH. Derzeitige Gesellschafter sind neben dem Verein der Unternehmer für Naturgefahren-Management (Pool von über 30 Unternehmen), die Tiroler Zukunftsstiftung, die Leopold-Franzens-Universität Innsbruck sowie die Universität für Bodenkultur in Wien (BOKU). Am Zentrum sind seit Gründung ca. 50 neue Arbeitsplätze entstanden.
Näheres zu alpS unter www.alps-gmbh.com.

Bruno Hersche, Dipl.Ing. ETH SIA
A. Univ.-Prof. Mag. Dr. Kurt Promberger
Univ. Prof. Herbert Kraus
Europäische Akademie Bozen (EURAC research) - Abteilung Public Management
Leopold-Franzens Universität Innsbruck